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Bulgarien: Mindestlohn steigt ab 1. Januar 2027 auf 660 € brutto

Die bulgarische Regierung hat den landesweiten monatlichen Mindestlohn ab 1. Januar 2027 auf 660 € brutto und den Mindeststundenlohn auf 3,98 € festgelegt. Diese Zusammenfassung beruht auf Medienberichten; der amtliche Text der Verordnung wurde nicht direkt geprüft.

Illustration einer Lohnabrechnung und Euromünzen als Symbol für den neuen Mindestlohn in Bulgarien
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Was beschlossen wurde

Laut dem bulgarischen öffentlich-rechtlichen Rundfunk BNR (4. November 2026) hat der Ministerrat am 29. Oktober 2026 eine Verordnung beschlossen, die den landesweiten monatlichen Mindestlohn ab 1. Januar 2027 auf 660 € festsetzt. Der Betrag gilt für einen vollen Arbeitsmonat bei einem Achtstundentag und einer Fünftagewoche. Der Mindeststundenlohn beträgt 3,98 €. Das juristische Nachrichtenportal Paragraf.bg berichtet, dass es sich um die Verordnung Nr. 235 des Ministerrats handelt und dass sie im Staatsanzeiger (Държавен вестник) verkündet wurde. Der neue Satz gilt noch nicht: Er ist ab 1. Januar 2027 anzuwenden.

Was das für internationale Arbeitskräfte bedeutet

Der landesweite Mindestlohn ist die Untergrenze für die Vergütung in Arbeitsverhältnissen in Bulgarien. Wenn Sie in Bulgarien arbeiten oder dies planen, prüfen Sie, ob der Brutto-Monats- oder Stundenlohn in Ihrem Vertrag für 2027 für die geleisteten Stunden nicht unter diesen Beträgen liegt. Beachten Sie, dass 660 € ein Bruttobetrag ist. Eine Medienschätzung (Nova, zitiert von Paragraf.bg) beziffert den Nettobetrag bei einem Achtstundentag auf etwa 512 €; Ihr tatsächlicher Nettolohn hängt von Ihren individuellen Abzügen ab, daher ist dies nur eine Schätzung. Teilzeit, Saisonarbeit, Entsendung und Branchenvereinbarungen können weitere Fragen aufwerfen, die einzeln geprüft werden müssen.

Wie die Entscheidung zustande kam

Laut BNR hat der Nationale Rat für dreiseitige Zusammenarbeit am 23. Oktober 2026 keinen Konsens über den Verordnungsentwurf erzielt. Die Arbeitgeberverbände unterstützten den von der Regierung vorgeschlagenen Betrag von 660 €, die Gewerkschaften lehnten ihn ab. Laut Paragraf.bg hatten die Gewerkschaften 690 € gefordert.

Was noch unklar ist

Dieser Artikel beruht auf Medienberichten (BNR, öffentlich-rechtlicher Rundfunk, und das Nachrichtenportal Paragraf.bg). Bei unserer Prüfung konnten wir den Verordnungstext auf keiner amtlichen Regierungs- oder Staatsanzeiger-Seite öffnen; Verordnungsnummer und Angaben zur Verkündung stammen daher aus den Medien. Der Nettobetrag von etwa 512 € ist eine Medienschätzung, keine amtliche Zahl. Wie sich der neue Mindestlohn auf einzelne Verträge, Tarifverträge oder Mindestbemessungsgrenzen der Sozialversicherung auswirkt, wurde hier nicht geprüft.

So funktioniert WorkMarket.eu

Arbeitskräfte zahlen über WorkMarket.eu keine Vermittlungsgebühren. Jeder grenzüberschreitende Wechsel und jeder rechtmäßige Arbeitsbeginn erfordert eine individuelle Prüfung durch einen Menschen; nichts in diesem Artikel bedeutet, dass jemand automatisch Anspruch auf eine Stelle, eine Genehmigung oder ein bestimmtes Lohnniveau hat.

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